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Dokus und Reportagen "Wie wird man ein Genie? ↦ 42 - Die Antwort auf fast alles (2026)"

Titel
Wie wird man ein Genie? ↦ 42 - Die Antwort auf fast alles (2026)
 
Kurzbeschreibung
Genies wie Albert Einstein, Marie Curie, Isaac Newton, Vincent van Gogh und Leonardo da Vinci haben unseren Blick auf die Welt grundlegend verändert. Was genau hat sie zu ihren großen Leistungen befähigt? Lässt sich vielleicht irgendwo im Gehirn der "Schlüssel zum Genie" finden?
Erweitere Beschreibung
Schon in der Antike fragte man sich, was Menschen zu großen Taten oder Gedanken befähigte. Die Griechen kamen zu dem Schluss, dass ein persönlicher Dämon großen Männern göttliche Offenbarungen einflüstert. In der Aufklärung rückte eine andere Erklärung in den Vordergrund: Das Genie wurde als menschliches Ideal konzipiert, eine Figur, die menschliche Schaffenskraft und Genialität verkörpert. Doch die Suche danach, was genau Genies dazu befähigt, hatte damit erst begonnen und dauert bis heute an. Lässt sich das Genie irgendwo im Körper verorten? Mit diesem Ansatz wurden die Gehirne verstorbener Genies wie Albert Einstein unter die Lupe genommen.Oder lassen sich Genies einfach per IQ-Test finden? Auf diese Frage lieferte eine großangelegte Studienreihe des Psychologen Lewis Terman erste Antworten. Welche Rolle spielen andere Faktoren, wie Kreativität? Mit modernen Bildgebungs- und Analyseverfahren versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heute herauszufinden, wie Intelligenz und Kreativität sich in unseren Genen und Gehirnen widerspiegeln. Auch versuchen sie herauszufinden, welche Umweltfaktoren dafür verantwortlich sind, dass sich Talent überhaupt entfalten kann. Bei all dem, warnen Forscherinnen und Forscher, darf man jedoch einen wichtigen Aspekt nicht vergessen: Genie ist eine Zuschreibung. Das offenbart nicht nur, was wir Menschen an uns selbst besonders schätzen und feiern, sondern auch gesellschaftliche Ungleichheiten und zeigt, wie gefährlich die unkritische Verehrung vermeintlicher Genies oder die Suche nach dem Genie in Genen oder Schädelformen sein kann.
Genres
Dokus und Reportagen
Wissen kompakt
Wissenschaft
Jahr
2026
Dauer
29 Minuten 48 Sekunden
Länder
Deutschland
Herkunft
BR
Beiträger
Regie Niklas Nau
Sendungen Alte Sendungen auflisten